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Degersen Die Gründung Degersens fand etwa im 7. Jahrhundert n.Chr. statt. Urkundlich erscheint Degersen zum ersten Mal als Danquardessen in einer Bulle des Papstes Innocenz aus dem Jahre 1216. Man vermutet, dass der Gründer der Siedlung Danquard hieß. 1235 und 1360 wird Degersen in Wennigser Klosterurkunden als Villa Degherdessen benannt. Die Entwicklung des Ortes wurde zum wesentlichen Teil durch die Landwirtschaft treibenden Bauern aber auch durch kleine dörfliche Handwerksbetriebe (Maler,Schuster, Schneider, Stellmacher, Schmied, Bäcker usw.) getragen. Eine Kornbrennerei besteht seit über 240 Jahren. Bönnigsen ist seit 1928 ein Ortsteil von Degersen. Als Schulgemeinde bilden beide Ortsteile schon seit 1643 eine Einheit; heute sind sie durch die Besiedlung der letzten Jahrzehnte vollständig zusammen gewachsen. Nach dem 2. Weltkrieg veränderte sich auch Degersen grundsätzlich. Durch Flüchtlinge, die ihre alte Heimat verloren und in Degersen eine neue gefunden hatten, verdoppelte sich die Einwohnerzahl von 1939 bis 1946 von 409 auf 823 Einwohner. Im Rahmen der allgemeinen Entwicklung mussten leider viele kleine Geschäfte und Handwerksbetriebe und auch viele Bauern aufgeben. Am 01.01.1970 hat Degersen sich im Rahmen einer Gebietsreform der Großgemeinde Wennigsen angeschlossen. Daraufhin wurde auch der Schulunterricht von Degersen nach Wennigsen verlegt. Das Degerser Schulgebäude wird heute als Kindergarten genutzt. Durch Erschließung immer neuer Baugebiete hat Degersen mittlerweile eine Einwohnerzahl von über 2000. Hermann Bödecker
Degersen
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